Lacklaborant

Lehrplan Lacklaborant (pdf)

 

Berufsbezeichnung 

Lacklaborant / Lacklaborantin anerkannt durch Verordnung vom 25. Juni 2009 

Ausbildungsdauer 

Dreieinhalb Jahre.

Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten: Betrieb und Berufsschule.

 

Arbeitsgebiet 

Lacklaborantinnen und Lacklaboranten arbeiten in Laboratorien von Forschung und Entwicklung wie auch der Prüfung und Kontrolle der chemischen, lackherstellenden und lackverarbeitenden Industrie. Die Aufgabengebiete umfassen klassische chemische und physikalisch-chemische Methoden sowie auf modernste Technik ausgerichtete rechnergestützte Mess-und Analysenmethoden zur Beurteilung der Oberflächenbeschaffenheit von Untergründen und Beschichtungen. Mit einem hohen Maß an Kompetenz und Erfahrung beurteilen sie die verschiedenen Materialien und legen Beschichtungstechniken fest. Siekommunizieren mit Kunden und Wissenschaftlern und dokumentieren alle im Labor ausgeführten Arbeiten. 

Berufliche Qualifikation 

Lacklaboranten/innen verfügen sowohl über breit angelegte naturwissenschaftliche und labortechnische Kenntnisse und Fähigkeiten als auch über sichere Kenntnisse in der Anwendung der Datenverarbeitung. Sie weisen sichere Fertigkeiten im Einsatz analytischer Arbeitstechniken auf und kennen sich in Laborinformations-und Labormanagementsystemen aus. Im letzten Drittel ihrer Ausbildung haben sie - abhängig von den betrieblichen Schwerpunkten ihres Ausbildungsbetriebes - Spezialkenntnisse und –fertigkeiten erworben, die es ihnen ermöglichen, auf unterschiedlichen Gebieten der Laboratoriumstechnik (Prüfen von Rohstoffen und Halbfabrikaten, Formulieren von Rezepturen für Beschichtungsstoffe, Herstellen von Beschichtungsstoffen, Ermitteln beschichtungstechnologischer Kennzahlen) team- und projektbezogen zu arbeiten. 

Lacklaboranten/innen 

  • stellen Beschichtungsstoffe her, prüfen diese, berechnen deren Zusammensetzung und beurteilen Qualitätsstandards; 
  • wählen geeignete Arbeitstechniken und Geräte für das Formulieren und Applizieren von Beschichtungen aus; 
  • planen Produktionsaufträge unter Berücksichtigung der Kundenwünsche und terminlicher Vorgaben,
  • ermitteln Produktionskosten und setzen Computer zur Datenerfassung und – verarbeitung sowie zur
  • Dokumentation, Informationsbeschaffung und für logistische und organisatorische Zwecke ein; 
  • nutzen unterschiedliche, auch fremdsprachliche Informationsquellen; 
  • berücksichtigen bei ihren Arbeiten die Regelungen des Gesundheits-und Umweltschutzes, des Arbeitsschutzes, der Anlagensicherheit sowie der Qualitätssicherung und setzen Energieträger rationell ein; 
  • führen Abfälle einer umweltgerechten Entsorgung zu.

Ansprechpartnerin

Fachleiterin der Berufsschule Naturwissenschaften und Labor
Frau Dr. Wackwitz
Telefon: 0351 839771-13
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Kontakt

Berufliches Schulzentrum Radebeul

Straße des Friedens 58
01445 Radebeul

Telefon: 0351/839771-0
Telefax: 0351/839771-66

info@bsz-radebeul.de
www.bsz-radebeul.de

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